TR BM Ing. DI (FH) Anton Larcher
Mit Herz, Handwerk und Haltung
Vom Innsbrucker Baumeister zum Landesjägermeister
Anton Larcher – wer mit ihm spricht, merkt schnell: Hier führt jemand die Jagd mit Herz, Handwerk und Haltung.
Der gebürtige Innsbrucker lebt heute in Bad Häring. Sein besonderer Blick gilt seit jeher dem Gamswild, dessen Hege in seinem heimatlichen Revier prägend ist. Austausch und Dialog sind für ihn kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Er freut sich ausdrücklich, wenn Jagdwirt*innen bei Projekten des Tiroler Jägerverbandes – von Ausbildung bis Öffentlichkeitsarbeit – mitwirken und mitgestalten.
Vom Bauen zum Gestalten
Anton Larcher kommt aus dem Baugewerbe und man spürt es. Er denkt in tragfähigen und praxistauglichen Konstruktionen. Baumeister aus Leidenschaft, hat er den Familienbetrieb inzwischen an seinen Sohn übergeben. Fachlich steht sein Weg auf soliden Fundamenten. HTL Hochbau und Baumeisterprüfung, das technische Studium zum DI (FH) an der Hochschule Leipzig sowie der Universitätslehrgang JAGDWIRT/IN an der BOKU University (Abschluss 2013).
Die Ausbildung bei Prof. Klaus Hackländer und seinem Team hat sein wildbiologisches Verständnis „unheimlich“ vertieft – ein Wissen, das er konsequent in verantwortungsvolles Handeln übersetzt.
Praxis, Verantwortung, Vertretung
Jagdlich begann alles mit der Jungjägerprüfung 1984. Es folgten Jahrzehnte Praxis: Jäger im Gemeindejagdgebiet, seit 1987 Jagdpächter, seit 2000 Jagdaufseher. Von 2005 bis 2013 war er Bezirksjägermeister von Innsbruck-Stadt; seit 2013 führt er als Landesjägermeister von Tirol. Dazu kommen Aufgaben als Ausbildungsreferent, Prüfer und Referent im Tiroler Jägerverband.
Inhaltlich versteht er sich als Interessenvertreter für rund 16.000 Tiroler Bergjägerinnen und Bergjäger und zugleich als Anwalt für Wild und Lebensräume.
Grundlage seiner Entscheidungen ist das Wildtiermonitoring. Die Verbindung von Praxis und Wissenschaft, die er im Jagdwirt-Lehrgang verinnerlicht hat, prägt seine Arbeit im Verband ebenso wie im Dachverband „Jagd Österreich“.
Weidgerecht und wildbiologisch
Larcher verkörpert weidgerechtes und wildbiologisch begründetes Entscheiden und Handeln.
Für ihn ist Jagd eine Symbiose aus Handwerk, Ethik und Naturverständnis.
Geprägt von frühen „Lehrherren“, vielen Tiroler Jagdpraktiker*innen und renommierten Wildbiolog*innen erwartet er von der Gemeinschaft – und von jeder und jedem Einzelnen – den täglichen Beitrag, damit Jagd in der Öffentlichkeit als das wahrgenommen wird, was sie ist: ein mit größter Sorgfalt und Verantwortungspflicht ausgeübtes Handwerk zum Wohle des Wildes.
Sein persönliches Ziel bleibt klar: eine „enkelfitte Jagd“ an die Nachfolger zu übergeben.
Strategiekurs 2030 und Ausblick
Unter Anton Larchers Führung und Anleitung hat der Tiroler Jägerverband das Strategiepapier „Tiroler Jagd 2030“ entwickelt und veröffentlicht – ein zukunftsweisender Orientierungsrahmen, der fachliche Schwerpunkte mit professioneller, dialogorientierter Öffentlichkeitsarbeit verbindet und dem Verband als Kompass für die kommenden Jahre dient.
Die Strategie „Tiroler Jagd 2030“ schärft Standards, benennt Ziele und strukturiert den Dialog mit der Gesellschaft – fundiert, offen und auf Augenhöhe.
Im Jänner 2026 wird Anton Larcher zudem als Präsident von „Jagd Österreich“ auf Franz Mayr-Melnhof-Saurau folgen, mit derselben Handschrift, die ihn auszeichnet: verbindlich im Ton, klar in der Sache, fest im Dienst von Wild, Wald und Menschen.
Tiroler Jagd 2030 – unser gemeinsamer Weg in die Zukunft
Kontakt und weitere Informationen
🌐 Tiroler Jägerverband
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📸 Instagram: @wildestirol_tjv
▶️ YouTube: @Tiroler Jägerverband







