Alumni Connect – Regionale Vernetzung.

Kontakt schaffen. Austausch fördern.

Wir fördern den Aufbau regionaler Netzwerke unter unseren Mitgliedern – für einen lebendigen Austausch, gegenseitige Unterstützung und das Sichtbarwerden jagdwirtschaftlicher Expertise vor Ort.

Mitglieder sind eingeladen, sich aktiv regional zu vernetzen und Verbindung miteinander aufzunehmen.

Im geschützten Mitgliederbereich stellen wir für jene Personen, die ihre Daten zur Veröffentlichung freigegeben haben, die Kontaktdaten bereit.

Im Folgenden stellen wir zwei beispielhafte Initiativen vor, die bereits als regionale Netzwerke bestehen und als Inspiration für weitere Gruppen dienen können.

Erfahrung teilen. Netzwerk stärken.

Wenn du ein eigenes regionales Netzwerk aufbauen und dich mit anderen Alumni austauschen möchtest, die in diesem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt haben, melde dich gerne bei uns.

Jagd-Hand-Werk Südtirol.

Verbunden im denken und handeln.

Text: Simone Lechner

In Südtirol hat sich in den letzten Jahren eine Gruppe von Jagdwirtinnen und Jagdwirten zusammengefunden, die sich regelmäßig trifft, um das jagdliche Handwerk nicht nur im praktischen, sondern auch im geistigen Sinne weiterzudenken. Unter dem Namen Jagd-Hand-Werk Südtirol ist ein lebendiger Austausch entstanden – geprägt von Offenheit, Kollegialität und der gemeinsamen Überzeugung, dass Jagd heute mehr ist als nur Tradition.

Ein erster Impuls für diesen Weg entstand beim Raufußhuhn-Symposium 2019 in Neustift, wo sich Südtiroler Absolvent*innen des Universitätslehrgangs Jagdwirt erstmals zu einem regionalen Austausch trafen. Was damals noch kein fester Name war, wurde im Lauf der Zeit zu einem tragenden Format. Ergänzt wurde dieser Weg durch einen moderierten Leitbildprozess, der später in der Abschlussarbeit von Luca Complojer dokumentiert wurde (einsehbar unter: jagdwirt.at) – für viele von uns der Grundstein für das, was heute Jagd-Hand-Werk Südtirol ist.

Seitdem treffen wir uns alle zwei bis drei Monate, um im Gespräch zu bleiben, voneinander zu lernen und gemeinsam an Haltungen, Ideen und konkreten Projekten zu arbeiten. 

Besonders freut es uns, dass wir mit einer Lehrgangseinheit am Latemar auch eine Lehreinheit des Universitätslehrgangs Jagdwirt nach Südtirol holen konnten – ein Format, das sich alle zwei Jahre wiederholt.

Im August 2025 findet zudem auf unsere Initiative hin ein Ethik-Wochenende an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen statt – offen für alle Jagdwirt*innen, die ihr Wissen vertiefen, neue Perspektiven gewinnen und einfach in guter Gesellschaft Zeit verbringen möchten.

Für uns sind solche Begegnungen wertvolle Wegmarken im beruflichen und persönlichen Leben.

Jagd-Hand-Werk Südtirol ist aus einer Haltung heraus gewachsen: achtsam, offen und regional verwurzelt, ohne sich einzuengen. Es geht nicht darum, etwas darzustellen – sondern etwas weiter zu tragen. Gemeinsam, mit anderen, und mit dem, was die Jagd in uns bewegt.

Regio-Gruppe Jagdwirt*innen Metropolregion Hamburg.

Verbunden in Austausch und Geselligkeit.

Text: Michael Tandler

Am 8. Juni 2021 hat sich die WhatsApp Gruppe „Jagdwirt*innen HH“ als regionale Plattform für Jagdwirte in der Metropolregion Hamburg gegründet. Die einzige Regel oder besser gesagt „Vorgabe“ – die wir uns gegeben haben – ist, dass unsere Mitglieder ihren Wohnsitz im Umkreis von ungefähr 100 Kilometer um Hamburg haben sollten bzw. ihre Fahrzeit in die Metropole bei maximal 1,5 Stunden liegt. Aktuell (Juni 2025) besteht unsere Gruppe aus 15 Jagdwirt*innen.

Wir treffen uns regelmäßig in unserem Eppendorfer Stammlokal, das natürlich auch Wildbret auf der Karte hat (geliefert von einem unserer Mitglieder). Doch keine „Regel“ ohne Ausnahmen – so haben wir gemeinsam u.a. anlässlich unseres gemeinsamen Ausfluges in der „Botschaft der Wildtiere“ in der Hamburger HafenCity das Restaurant „akan afrofusion“ besucht. Kürzlich fanden wir uns, eingeladen von unserem Kollegen Knut und seiner Frau Britta, in deren wunderhübschen Garten in Volksdorf zum Wildschwein aus der „heißen Kiste“ ein. Weitere interessante Locations haben wir auf unserer „Bucket List“.

Der nächste Termin wird immer anlässlich unseres laufenden Treffens gesucht und als Vorschlag via WhatsApp abgestimmt, um auch den nicht anwesenden die Gelegenheit zur Partizipation zu geben.

Was sind wir und was wollen wir nicht sein…

Wir sind so vielfältig wie die Jagd es nur sein kann, reich an den unterschiedlichsten Erfahrungen. Basierend auf unserer eigenen Regionalität, Originalität, Authentizität und persönlichen Erfahrungen bringen wir unsere Ansichten, Erlebnisse und Fragen in die gemeinsamen Gespräche ein. Nein, wir haben keine Tagesordnung, die abgearbeitet wird. Nein, wir wollen auch nicht der übliche Stammtisch sein – nicht bei Kartenspiel und auch nicht bei maßlosem Konsum der Hopfenkaltschale, uns an die doch so gute Vergangenheit erinnern, oder stundenlang über Kaliber, Patronen oder Ballistik schwadronieren oder uns über Bilder „Meine Sau“, „Mein Lebenshirsch“ oder „Meine Gams“ austauschen.

Um so interessanter sind u.a. Berichte aus unserem Kreis über persönliche Weiterbildung, wie „Wildbret Sommelier“ oder der Austausch zur regionalen Entwicklung von Wolf und neuerdings Goldschakal, erneuerbare Energien, Verinselung des Rotwildes in Schleswig-Holstein, etc.

Solltest Du zu Besuch in unserer Region sein, so bist Du recht herzlich eingeladen, unsere Runde mit Deiner Anwesenheit zu bereichern.

Herzliche Grüße, Horrido

Die Jagdwirt*innen der Metropolregion Hamburg